Freitag, 25. Dezember 2009

Merry X-Mas!


Auch Hunde genießen das Fest der Liebe. Irgendwie haben Bayo und Alastair es geschafft, dass sie nicht nur reich, sondern auch zuerst beschenkt wurden. Vom Leckerli über einen Rinderknochen bis hin zur Arwedson-Kuscheldecke - Weihnachtsmann & Christkind bzw. die Weihnachtsgäste hatten an alles gedacht. Frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage!

 

Samstag, 19. Dezember 2009

Brrrr - es ist wirklich kalt. Was sagt Bayo wohl dazu?

Es ist derzeit sehr kalt in Deutschland. Ein ganzes Land friert und das Quecksilber zeigt selbst in sonst warmen Gegenden frostige und gnadenlose -12°C an. Bayo ist ein Rhodesian Ridgeback. Diese Hunderasse stammt aus Afrika und wurde zur Löwenjagd gezüchtet. In Afrika ist es für gewöhnlich nicht so kalt. Können Ridgebacks im verschneiten Deutschland überhaupt überleben - ganz ohne peinlichen Hundemantel? Sind sie kreativ, auch wenn es nicht darum geht, eine Raubkatze zu hetzen oder können sie wenigstens eindeutig kommunizieren, dass es ganz schön kalt ist? Ja, sie können. Bayo zeigte uns heute, dass auch ihm kalt ist... er hatte die fantastische Idee, ein Lagerfeuer zu entzünden. Mittlerweile liegt er vor dem Kamin und wärmt sich, aber am Nachmittag haben wir Folgendes beobachtet:


Nachdem er vor ein paar Tagen bereits versucht hatte, 60%igen Obstbrand zu trinken, sollten wir nun vorsichtig sein, es nicht nur mit einem Alkoholiker, sondern auch mit einem Pyromanen zu tun zu haben? Wer weiß, wer weiß... immer wieder für eine Überraschung gut, diese Ridgebacks.

Freitag, 18. Dezember 2009

Was ergibt Bayo² in weiß?

Eine Frage, die weder Adam Ries noch Carl Friedrich Gauß hätte beantworten können. Die Lösung liegt aber sehr nahe. Man nehme Mashanga Burhani alias Bayo und Mashanga Bayo, etwas Schnee und schon ist man der Lösung auf der Spur. Nach ungefähr 2 Monaten haben sich die Brüder wieder getroffen zum gemeinsamen Spiel im Schnee. Die Jungs sind groß geworden und wiegen beide um die 30 kg. Mashanga Bayo hat noch einen kleinen Gewichtsvorsprung von 800g, während Mashanga Burhani zwar um einiges breiter, jedoch deutlich kleiner ist.
Aber Bilder sagen mehr als 1.000 Worte...

Im Vordergrund ist Bayo`s Bruder zu sehen, im Hintergrund Bayo

Die beiden Brüder im Schneegestöber mit Alastair und einem 
Terrier mit Jacke. Bayo rechts im Bild.


Rhodesian Ridgeback Cavalier King Charles Spaniel
Noch so hatten die Jungs im Sommer aus- 
gesehen. Nein, das ist keine Montage :-)
Die Brüder sahen sich damals so ähnlich, dass selbst die Besitzerinnen Probleme hatten, die Hunde zu unterscheiden. Wer könnte hier wohl wer im Bild sein?

Sonntag, 13. Dezember 2009

Meine Lieblingstaube Waldi...

Mama, schau mal die Taube dort! Waldi, komm her!

Ein Hund ist ein Fleisch- bzw. eine Beutefresser. Oder ist er doch eher ein Pflanzenfresser, oder gar mit der Taube verwandt, die ausschließlich Körner pickt? Schauen wir uns den Hund genauer an. Der Haushund stammt vom Wolf ab. Die genetische Nähe ist heute noch so groß, dass man Wölfe und Hunde erfolgreich verpaaren kann. Ist ein Wolf also etwa auch eine Taube? Man ist sich wohl einig, ein Wolf ist ein Fleischfresser, der Beutetiere erjagt und diese mit Haut und Haar frisst. Zusätzlich gönnt er sich ab und zu ein wenig Obst, ein paar Beeren und Kräuter. Zwar ist ein Hund kein Wolf und es ist bekannt, dass Hunde in höherem Maße in der Lage sind, Kohlenhydrate zu verwerten als Wölfe, aber was bedeutet das? Bedeutet höheres Maß in diesem Zusammenhang 10 % Kohlenhydratanteil in der Nahrung an Stelle von unter 5 % beim Wolf? Oder darf man daraus schließen, dass für einen Hund gleich 60 % Getreideanteil gelten sollten...?


Ist der Hund ein Beutefresser?

Hunden stammen unstrittig vom Wolf ab und auch wenn sie sich im Rahmen der Domestikation von ihrem Urahn etwas entfernt haben und auch ihre Ernährungsgewohnheiten angepasst haben, weisen sie eindeutige Merkmale eines Karnivors auf: So unterscheidet sich das Verdauungssytem des Haushundes nicht von jenem des Wolfes. Hunde haben das Gebiss eines Fleischfressers, mit scharfen Eckzähnen. Backenzähne und eine starke Kiefermuskulatur ermöglichen es, Beute zu greifen und Fleisch sowie Knochen zu zerbeißen. Der Speichel des Hundes enthält im Gegensatz zu uns Menschen keine kohlenhydratspaltenden Verdauungsenzyme [1] und dient lediglich als Gleitmittel für die Nahrung. Welpen fehlen die Enzyme zur Stärkespaltung bzw. Zuckerspaltung – Amylase und Saccharase – sogar fast vollständig.[2] Die Magensäure des Hundes kann einen pH-Wert von unter 1 erreichen [3] und erfüllt somit ihren Zweck hervorragend - Fleisch und Knochen zu zersetzen. Ein großer Magen mit aggressiven Verdauungssäften ermöglicht dem Hund, diese Nahrung zu verdauen, aber Magensäure wird nur in ausreichender Menge gebildet, wenn der richtige Schlüsselreiz in Erscheinung tritt: nämlich Fleisch. Getreide[4] und große Mengen Rohasche im Futter[5] hemmen die Produktion von Magensäure allerdings. Eine ausreichende Salzsäureproduktion ist jedoch Voraussetzung für die Eiweißverdauung.[6] Die Verdaulichkeit für Eiweiße tierischer Herkunft ist beim Hund weit höher als bei Eiweißen pflanzlicher Herkunft[7], wobei die Verdaulichkeit durch Kombination mit schwer verdaulichen Kohlenhydraten (z. B. Stärke)  bis zu 20% absinken kann.[8] Bereits aus diesen Fakten lässt sich ableiten, dass ein Hund eher ein Beutefresser als ein Pflanzenfresser ist, auch wenn er als nicht obligater Karnivor auch pflanzliche Nahrung in gewissem Umfang verwerten kann.

Warum Getreide nicht die richtige Basis ist

Abgesehen davon, dass im Hundefutter Getreide als Kohlenhydratlieferant eingesetzt wird, werden zusätzlich Futtermittel wie Weizen- oder Maiskleber als reine Eiweißquellen verarbeitet. Doch das ist nicht unproblematisch. Grundsätzlich ist die Aminosäurenzusammensetzung von pflanzlichem Protein für Hunde eher ungünstig[9], was zu einer schlechten Bio-Verfügbarkeit führt, die Zusammensetzung ist bei Fleisch, Innereien, Eiern oder Milchprodukten hingegen ist optimal. Nachteilig ist daraus folgend, dass das minderwertige Eiweiß aus dem Getreide nicht hauptsächlich im Dünndarm, sondern im Dickdarm verdaut wird. Im Dünndarm findet die Verdauung enzymatisch statt, im Dickdarm ist sie aber fast ausschließlich mikrobieller Natur, was nicht nur ineffizient ist, sondern aufgrund der erheblichen Ausschüttung von Ammoniak und Aminen zu einer erheblichen Belastung des Organismus führt.[9a] Das trifft im Übrigen auch auf einige Kohlenhydrate zu [9b], die mit ungeeigneten Futtermitteln zusätzlich in den Verdauungstrakt des Hundes gelangen.

Eine kohlenhydratreiche Ernährung begünstigt zudem die Bildung von bakteriellen Zahnbelägen.[10] Außerdem nimmt mit einer Zunahme des Rohfasergehalts im Futter (durch Gabe von einem hohen Getreide-Anteil) um 1% in der Trockenmasse, die Verdaulichkeit des organischen Futteranteils um 1,6% zurück.[11] Dennoch weisen Wissenschaftler darauf hin, dass die Bauchspeicheldrüse des Hundes aufgrund ihrer Enzymausstattung (im Alter ab etwa 4 Monaten) in der Lage ist, Stärke so gut zu verdauen, dass bis zu ⅔ der Gesamtfutterenergie (nicht Menge!!!) über diese geliefert werden kann.[12] Als Maßnahme zur Vorbeugung von Magendrehungen wird andererseits jedoch empfohlen, den Anteil an Zuckern (Stärke ist ein Zucker) auf ⅓ der Ration zu begrenzen, sowie überhöhte Calcium-Gehalte zu vermeiden. Der Calcium-Bedarf des Hundes steigt allerdings mit der Gabe von getreidelastiger Nahrung an, da die im Getreide enthaltene Phytinsäure, Calcium bindet.[13] Außerdem sollte das Futter zur Vorbeugung von Magendrehungen nicht trocken, nicht gekocht und nicht zerkleinert sein. Auch der Gehalt an Rohasche sollte nicht zu hoch sein.[14] Man muss auch man beachten, dass Hunde fast überhaupt gar keine Kohlenhydrate benötigen [15] und dass sie außerdem in der Lage sind, Fett als Energieträger in noch viel größerem Maße, nämlich bis zu 10 g pro kg KM zu verdauen [16], was nicht nur ⅔ der Gesamtfutterenergie entspricht, sondern sogar 100%.

Die korrekte Schlussfolgerung aus diesen Fakten lautet nunmehr: man ernähre den Hund hauptsächlich mit Getreide! Oder? Klingt doch logisch. Oder etwa nicht? Unglücklicherweise müssen die meisten unserer vierbeinigen Freunde eine Nahrung zu sich nehmen, die zu 60–90% aus Getreide besteht. Diese Nahrung besorgt Frauchen dann auch gern mal um die Ecke im Baumarkt. Ist das nicht absurd?

Man könnte sich die Frage stellen, wieso ein Hund denn bitte fast ausschließlich Körner fressen soll wie eine Taube? Gegen einen gewissen Getreideanteil ist sicher nichts einzuwenden, aber warum muss es gleich der Hauptteil der Nahrung sein? Warum beginnt die Zutatenliste der meisten Trockenfutter mit dem Wort „Getreide“?  Ganz einfach, weil es billiger ist als hochwertiges Fleisch zu verarbeiten. In der Industrie müssen die Gewinnmargen stimmen, hinzu kommt die allseits verbreitete Geiz-ist-geil-Mentalität. Mit hochwertigen Zutaten kommt man da nicht weit. Was aber geschieht mit unserem besten Freund, dem Hund? Er sieht sich täglich mit seiner billigen Getreidemahlzeit konfrontiert. Der Verdauungsapparat ist mit der Verwertung dieses unnatürlichen Futters überlastet, der wichtige Schlüsselreiz Fleisch fehlt und es kann zu Durchfällen sowie Fehlgärungen kommen und Bakterien und Parasiten stehen Tür und Tor offen. Viele Hunde entwickeln im besten Falle auf Dauer eine Allergie oder leiden an Magen-Darm-Problemen.


Eine kohlenhydratreiche Ernährung begünstigt zudem die Bildung von bakteriellen Zahnbelägen.[10] Außerdem nimmt mit einer Zunahme des Rohfasergehalts im Futter (durch Gabe von einem hohen Getreide-Anteil) um 1% in der Trockenmasse, die Verdaulichkeit des organischen Futteranteils um 1,6% zurück.[11] Dennoch weisen Wissenschaftler darauf hin, dass die Bauchspeicheldrüse des Hundes aufgrund ihrer Enzymausstattung (im Alter ab etwa 4 Monaten) in der Lage ist, Stärke so gut zu verdauen, dass bis zu ⅔ der Gesamtfutterenergie (nicht Menge!!!) über diese geliefert werden kann.[12] Als Maßnahme zur Vorbeugung von Magendrehungen wird andererseits jedoch empfohlen, den Anteil an Zuckern (Stärke ist ein Zucker) auf ⅓ der Ration zu begrenzen, sowie überhöhte Calcium-Gehalte zu vermeiden. Der Calcium-Bedarf des Hundes steigt allerdings mit der Gabe von getreidelastiger Nahrung an, da die im Getreide enthaltene Phytinsäure, Calcium bindet.[13] Außerdem sollte das Futter zur Vorbeugung von Magendrehungen nicht trocken, nicht gekocht und nicht zerkleinert sein. Auch der Gehalt an Rohasche sollte nicht zu hoch sein.[14] Man muss auch man beachten, dass Hunde fast überhaupt gar keine Kohlenhydrate benötigen [15] und dass sie außerdem in der Lage sind, Fett als Energieträger in noch viel größerem Maße, nämlich bis zu 10 g pro kg KM zu verdauen [16], was nicht nur ⅔ der Gesamtfutterenergie entspricht, sondern sogar 100%.

Die korrekte Schlussfolgerung aus diesen Fakten lautet nunmehr: man ernähre den Hund hauptsächlich mit Getreide! Oder? Klingt doch logisch. Oder etwa nicht? Unglücklicherweise müssen die meisten unserer vierbeinigen Freunde eine Nahrung zu sich nehmen, die zu 60-90% aus Getreide besteht. Diese Nahrung besorgt Frauchen dann auch gern mal um die Ecke im Baumarkt. Ist das nicht absurd?

Man könnte sich die Frage stellen, wieso ein Hund denn bitte fast ausschließlich Körner fressen soll wie eine Taube? Gegen einen gewissen Getreideanteil ist sicher nichts einzuwenden, aber warum muss es gleich der Hauptteil der Nahrung sein? Warum beginnt die Zutatenliste der meisten Trockenfutter mit dem Wort „Getreide“?  Ganz einfach, weil es billiger ist als wertvolles Fleisch zu verarbeiten. In der Industrie müssen die Gewinnmargen stimmen, hinzu kommt die allseits verbreitete Geiz-ist-geil-Mentalität. Mit hochwertigen Zutaten kommt man da nicht weit. Was aber geschieht mit unserem besten Freund, dem Hund? Er sieht sich täglich mit seiner billigen Getreidemahlzeit konfrontiert. Der Verdauungsapparat ist mit der Verwertung dieses unnatürlichen Futters überlastet, der wichtige Schlüsselreiz Fleisch fehlt und es kann zu Durchfällen sowie Fehlgärungen kommen und Bakterien und Parasiten stehen Tür und Tor offen. Viele Hunde entwickeln im besten Falle auf Dauer eine Allergie oder leiden an Magen-Darm-Problemen.


Was sonst noch im Fertigfutter steckt

Die Eigenschaft der Getreidebasis ist beim Futter aber noch gar nicht das Schlimmste. Nein, das Arsenal an Chemikalien die nötig sind, um die graue Pampe aus Getreide, tierischen Nebenerzeugnissen, Sägemehl, Zucker und sogar Klärschlamm schmackhaft, vermarktbar (das Auge des Besitzers frisst ja mit) und haltbar zu machen, ist schier grenzenlos. Hunde werden mit wunderbaren Zusätzen wie Ethoxyquin, Formaldehyd, Butylhydroxytoluol, Halofuginon,  Ammoniumchlorid, usw. verwöhnt – jeden Tag. Diese netten Zutaten führten in Versuchen oft genug zu Leberschäden, Missbildungen an Föten, Krebs und leider auch schlichtweg zum Tod. Hier steht die Maskierung des Abfalls im Vordergrund.[17] Warum den Hunden solche Zusatzstoffe unter dem Deckmantel ausgewogener Ernährung „verabreichen“?

Das ist übrigens das Schlagwort vieler Futtermittelhersteller: Ausgewogenheit. Jeder Nährstoff, zu jeder Mahlzeit. Füttern Sie Ihren Hund bloß nicht mit Selbstgekochtem oder gar natürlicher Nahrung – Sie könnten ihn damit umbringen. Das rät Ihnen auch fast jeder Tierarzt.


Die ideale Zusammensetzung eines Hundefutters

Die Suche nach einem wirklich guten Hundefutter gleicht der Suche nach dem heiligen Gral. Ein gutes Futter...
  • enthält hochwertige Eiweißquellen tierischen Ursprungs, einen angemessenen Anteil Innereien (eine Beutetier besteht nicht zu 50% aus Innereien, sondern eher zu 15%) und wertvolle Fettlieferanten (tierisch und pflanzlich)
  • enthält wenig  bis gar kein Getreide (<10%) und wenn Getreide, dann bitte nicht wertlosen Mais oder gar Weizen, sondern besser Braunhirse
  • enthält keine Füllstoffe (wie Zuckerrübenschnitzel), keinen Zucker
  • enthält Vitamine und Mineralien natürlichen Ursprungs
  • enthält keine Heilkräuter (wie z. B. Beinwell, Mariendistel, Katzenkralle)
  • enthält keine Farb- und Konservierungsstoffe (auch keine pseudo-natürlichen), keine Lockstoffe, keine Geschmacksverstärker
  • wurde ohne Tierversuche hergestellt (siehe Liste der Hersteller, die keine Tierversuche durchführen lassen)
Leider ist es für den Nichtlebensmittelchemiker oft schwer, zu erraten, was sich hinter den "E"s und anderen kryptischen Umschreibungen auf der Futterverpackung verbirgt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Gesetzeslage eine korrekte Kennzeichnung schlichtweg verbietet. So ist beispielsweise die Kennzeichnung von Aromastoffen, aber auch von Süßstoffen und Glutamat nicht zulässig. Die Hersteller dürfen nur vage Angaben machen: mit Konservierungsstoff. Eine lange Haltbarkeit des Futters weist im Übrigen auf einen hohen Anteil von Konservierungsstoffen hin: Hersteller müssen nur angeben, was sie dem Produkt selbst hinzugefügt haben. Wer also bereits Grundzutaten kauft, in denen Konservierungsstoffe enthalten sind, muss auf diese nicht gesondert hinweisen...

Der hohe Getreideanteil in einem Futter ist meist gut versteckt, indem jede Getreideart einzeln aufgeführt wird, das führt dann dazu, dass das Tiermehl doch an die erste Stelle der Zutatenliste rutscht. Dass auch Tiermehl kein geeignetes Futter für Hunde darstellt, hatten wir ja schon.

Auch hier gilt: wer die Wahl hat, hat hier wohl die Qual. Oder besser, des Menschen bester Freund - die Taube ähh, der Hund - hat die Qual und der Besitzer die Wahl.

"Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast." (Antoine de Saint-Exupery - Der kleine Prinz) Waldi und Pfiffi würden für uns durch die Hölle gehen. Aber sind wir in der Lage, unsere Hunde im Gegenzug wenigstens anständig zu ernähren?
___________________________________________
        
[1] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 35
[2] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 155.
[3] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 25
[4] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 25
[5] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S.42
[6] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 33
[7] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 39f.
[8] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 41.
[9] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 100
[9a] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 58.
[9b] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 41.
[10] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 178.
[11] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 42.
[12] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 36.
[13] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 42.
[14] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 179.
[15] Grünbaum/Schimke (2007): Klinik der Hundekrankheiten, S. 111.
[16] Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 40.
[17] Grimm, H.-U. (2009): Katzen würden Mäuse kaufen

Montag, 7. Dezember 2009

In Memoriam: Neo 24.03.2000 - 09.07.2009

Rhodesian Ridgeback African Fata Morgana Prince


Vor genau 5 Monaten, am 09.07.09, musste ich meinen geliebten Neo, meinen Seelenhund, meinen besten Freund auf seine letzte Reise schicken. Er war da als ich Abitur machte, er hat mich durch mein Studium begleitet, war mit mir im Auslandssemester und war da, als ich meinen ersten Job antrat und diesen wieder beendete. Manche Krise habe ich mit seiner "Hilfe" durchstanden, viele schöne Momente haben wir genossen. Menschen kamen und gingen, aber Neo blieb. Ich habe - abgesehen von meiner Mutter - mit keinem Lebewesen auf dieser Welt so viel Zeit verbracht wie mit meinem Opa Neo. Ich war dabei als er noch nicht stubenrein war und seine Pfoten und Ohren noch zu groß waren, ich war da als er zahnte, als er pupertierte, als er von Hunden gebissen wurde und ich ihn verteidigte, als er aufgrund eines Unfalls fast seine Pfote verlor, als er Vater wurde, als er die Ausdauerprüfung meisterte, wenn er über Wiesen und Hindernisse sprang, als wir gemeinsam am Stadtlauf teilnahmen, als er so langsam graue Haare bekam, als der Krebs seinen Körper schwächte und als er letztendlich in meinen Armen für immer einschlief.

Er fehlt mir so, jeden Tag - sein großer Kopf, den er immer auf meinen Schoß legte, seine Pfote, die er mir immer reichte, sein Schnaufen, wenn er schlief, sein Geruch, sein Bellen und sein freudiges Gesicht, wenn es Futter gab, seine hohen, unerlaubten Sprünge über Zäune, seine Dickköpfigkeit, seine unendliche Liebe. Sein Leid hatte an diesem Donnerstag im Juli endlich ein Ende und das meinige begann - in einer furchtbaren Welt ohne ihn. Ruhe in Frieden, mein guter, alter, großer Junge. Du wirst unvergessen bleiben - für immer...

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Schwester, ein Bayometer bitte...


Ja, es kommt in den besten Familien vor, dass auch ein Hund krank wird. Bayo hat eine Erkältung und hustet, was das Zeug hält. Vielmehr hustete. Frauchen war sofort mit Fenchelhonig, Propolis und natürlich einem Schal zur Stelle. Zusätzlich gab es noch Hagebuttenpulver zur Stärkung des Immunsystems und ein paar zusätzliche Streicheleinheiten. Das Bayometer brauchte noch nicht einmal ein Thermometer, denn eine Grippe verläuft bei Hunden im Allgemeinen eher komplikationslos. Das Allgemeinbefinden ist meist gar nicht beeinträchtigt. Beim Tierarzt waren wir natürlich trotzdem - zur Sicherheit. Im Übrigen ist Bayo gegen den s.g. Zwingerhusten geimpft worden, was zeigt wie sinnvoll diese Impfung ist...

Dienstag, 1. Dezember 2009

Können Ridgebacks fliegen...?

...und wenn ja, wozu ist das gut? Ridgebacks sind Hunde mit s.g. Schlappohren. Im Gegensatz zu Stehohren folgen diese eher der Schwerkraft. Wozu braucht man solche komischen Ohren? Dem Rassestandard ist bezüglich der Behänge, also Ohren, folgendes zu entnehmen:

Behänge
Sollten ziemlich hoch angesetzt sein, von mittlerer Größe, recht breit am Ansatz und sich zu einer abgerundeten Spitze verjüngen. Sie sollten am Kopf anliegend getragen werden.

Da steht ganz offensichtlich nichts von Behängen mit Flugeigenschaften. Einige Ridgebacks allerdings, haben ziemlich große Ohren und erinnern eher an Dumbo. Erinnert sich noch jemand an Dumbo? Das war dieser fliegende Elefant, der den Disney-Studios entstammte. Nun ist Dumbo ein Elefant und kein Löwenjäger. Aber das spielt keine Rolle: die Ähnlichkeit ist frappierend. Und Bayo sieht Dumbo ganz besonders ähnlich. Manchmal kann man in freier Wildbahn beobachten wie großohrige Ridgebacks Flugversuche unternehmen. Dieses Verhalten scheint auch ansteckend zu sein, denn neulich erwischte ich meinen Cavalier Alastair, der ebenfalls fliegen wollte. Seine Behänge - ähh, Ohren - eignen sich ohnehin besser zum Fliegen. Er ist Dumbo noch ähnlicher. 

Fliegen ist für Ridgebacks und Hunde im Allgemeinen total praktisch, auch wenn es sich nicht um Flughunde handelt. Man kann herrlich über Zäune überspringen, auch wenn diese 2 Meter hoch sind. Man kann Frauchen davon rennen, wenn die einen einfangen will und dabei abheben. Und wenn man sooo klein ist wie Alastair, dann kann man manchmal auch über sich und andere hinaus wachsen.