Samstag, 15. Oktober 2011

Ein Albtraum für Hundehalter: die Magendrehung


Es gibt einige Erkrankungen bei unseren geliebten Vierbeinern, die Hundehaltern einen kalten Schauer über den Rücken jagen. Ganz oben auf der Liste steht „Krebs“ – kein Wunder, denn das ist gefolgt von Herzerkrankungen die häufigste Todesursache bei erwachsenen Hunden. Ein weiteres Syndrom, vor dem sich viele Hundehalter fürchten, ist die Magendrehung. Kein Wunder, denn wenn nicht sofort gehandelt wird, stirbt der Hund. Selbst Hunde, die binnen kürzester Zeit in eine Tierklinik gebracht und behandelt werden, überleben nicht immer. Wir sind bisher von einer Magendrehung verschont geblieben, aber Neo`s Freundin Bianca, eine Dobermannhündin, starb in Folge einer Magendrehung.


Was passiert bei einer Magendrehung?

Bei der Magendrehung, auch Magendilation genannt, dreht sich der Magen des Hundes um die eigene Achse. Dabei wird der Magenein- und ausgang abgeschnürt und durch den Verdauungsprozess entstehende Gase können nicht mehr entweichen. Der Magen gast auf und komprimiert umliegende Blutgefäße sowie Organe wie z. B. das Zwerchfell.  Dadurch können nicht mehr alle Organe mit Sauerstoff versorgt werden und das Tier erleidet einen Kreislaufkollaps.

Was sind die Symptome?

Häufige Symptome sind Unruhe, Speicheln, starkes Hecheln, blasse Schleimhäute, Würgen ohne zu erbrechen, plötzliches Fressen von Gras, Erde, oder Fell (Ausreißen des eigenen Fells). Hinzu kommt meist ein aufgeblähter, harter Bauch mit einer gespannten Bauchdecke oder Ausbuchtungen hinter den Rippen sowie ein schwacher Puls.

Stellt man derartige Symptome bei seinem Hund fest, gilt es SOFORT ein Tierarzt aufzusuchen! Eine Magendrehung ist lebensgefährlich und Minuten können über Leben oder Tod entscheiden.