Samstag, 7. Dezember 2013

Wie sinnvoll sind Futterplanberechnungen?


Viele Wege führen nach Rom, das ist bekannt. Auch ein BARF-Plan kann auf unterschiedliche Art und Weise erstellt werden. In der Praxis werden hauptsächlich die folgenden Ansätze verwendet:
  1. Der Futterplan orientiert sich am Beutetierprinzip und man setzt die Futterkomponenten anhand gewisser Anteile fest (das wäre dann tatsächlich BARF),
  2. anhand von wissenschaftlichen Bedarfswerten wird ermittelt, welche Futterkomponenten zugeführt werden müssen oder 
  3. man wirft konzeptlos rohes Fleisch in den Napf, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob das sinnvoll ist (das sollte man tunlichst vermeiden).
Ich möchte mich heute mit dem 2. (von Tierärzten und Wissenschaftlern empfohlenen) Weg beschäftigen und hinterfragen, inwieweit es sinnvoll und überhaupt möglich ist, einen individuellen Futterplan anhand von wissenschaftlichen Bedarfswerten zu erstellen.

Sonntag, 1. September 2013

Glibber im Napf: Wieso Innereien so wichtig sind

 
Immer wieder findet man im Internet so genannte „BARF-Pläne“, in denen gar keine oder fast keine Innereien vorkommen. Manche Hundehalter ekeln sich auch vor den Innereien, weil sie besonders glibberig und geruchsintensiv sind oder halten sie fälschlicherweise für „minderwertig“, weswegen sie darauf verzichten. Und dass, obwohl Innereien definitiv zu den Vitamin- und Mineralstoffbomben gehören, ohne die ein sinnvolles Frischfütterungskonzept nicht auskommt.

Samstag, 8. Juni 2013

Traue nie einer Statistik, die Du nicht selbst... Studie zur Bedarfsdeckung von BARF

Kürzlich stolperte ich im Internet über eine Diplomarbeit zum Thema BARF. In der „Umfrage zum Thema Rohfütterung „BARF“ unter Hundebesitzern in Österreich und Deutschland und rechnerische Überprüfung von BARF-Rationen“ sollten die häufigsten Fütterungsfehler aufgedeckt und die Beweggründe für die Umstellung auf BARF aufgezeigt werden. Um es vorweg zu nehmen, das Resultat der vorliegenden Arbeit lautete: BARF ist nicht bedarfsdeckend. Angeblich war keiner der untersuchten Futterpläne optimal. Immer lag eine Unter- oder Überversorgung mit Nährstoffen vor.


Kann das wirklich sein? Wie kommt es dann, dass ich schon mehrere BARF-Pläne anhand wissenschaftlicher Bedarfswerte überprüft habe und das Ergebnis stets lautete, dass sämtliche Nährstoffe bedarfsgerecht zugeführt werden?

Sonntag, 21. April 2013

Wie stellt man einen Hund auf BARF um?

 

Eine Ernährungsumstellung stellt für den Körper immer eine gewisse Herausforderung dar, denn die Verdauungsprozesse stellen sich über die Zeit hinweg auf eine bestimmte Nahrung ein. Will man einen Hund von Fertigfutter auf BARF umstellen, gibt es daher einige Dinge zu beachten. Je mehr sich das alte Futter vom neuen Futter unterscheidet und je länger der Hund ein bestimmtes Futter zu sich genommen hat, desto schwieriger ist es für den Körper, sich an die neue Nahrung zu gewöhnen.