Samstag, 7. Dezember 2013

Wie sinnvoll sind Futterplanberechnungen?


Viele Wege führen nach Rom, das ist bekannt. Auch ein BARF-Plan kann auf unterschiedliche Art und Weise erstellt werden. In der Praxis werden hauptsächlich die folgenden Ansätze verwendet:
  1. Der Futterplan orientiert sich am Beutetierprinzip und man setzt die Futterkomponenten anhand gewisser Anteile fest (das wäre dann tatsächlich BARF),
  2. anhand von wissenschaftlichen Bedarfswerten wird ermittelt, welche Futterkomponenten zugeführt werden müssen oder 
  3. man wirft konzeptlos rohes Fleisch in den Napf, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob das sinnvoll ist (das sollte man tunlichst vermeiden).
Ich möchte mich heute mit dem 2. (von Tierärzten und Wissenschaftlern empfohlenen) Weg beschäftigen und hinterfragen, inwieweit es sinnvoll und überhaupt möglich ist, einen individuellen Futterplan anhand von wissenschaftlichen Bedarfswerten zu erstellen.