Montag, 30. November 2015

Ist Fett gleich Fett? Über den richtigen Einsatz von Fetten und Ölen bei BARF

Da BARF-Rationen in der Regel (sehr) kohlenhydratarm sind, kommt dem Einsatz von Fetten bei dieser Fütterungsform eine besondere Bedeutung zu. Denn Hunde benötigen, wie alle Lebewesen, Energie. Ist das Futter zu energiearm bzw. stimmt das Verhältnis von Eiweiß- zum Energiegehalt der Ration nicht, hat das für den Hund gesundheitliche Nachteile. Langfristig können so Leber- und Nierenschäden entstehen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dem Hund neben hochwertigem Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen auch ausreichend Energie zur Verfügung zu stellen (mehr dazu in diesem Artikel). Die natürlichste Energiequelle stellt für einen Beutefresser selbstverständlich Fett dar, denn die meisten Beutetiere liefern nur extrem geringe Anteile an Kohlenhydraten. Gesunde Hunde vertragen daher auch sehr hohe Mengen an Fett, denn darauf ist ihr Verdauungssystem natürlicherweise ausgerichtet. Fette enthalten obendrein noch für den Hund essenzielle Fettsäuren, sind also bei BARF ein wichtiger Bestandteil des Futters. Es stellt sich aber die Frage, welche Fette eingesetzt werden sollten.