Mittwoch, 11. Januar 2017

Jetzt BARF Forschung unterstützen!

Wer sich mal etwas intensiver mit der Forschung rund um die artgerechte Ernährung von Hunden befasst hat, dem wird schnell klar, dass objektive Studien Mangelware sind. Wenn es um BARF geht, kennt die Forschung nur eine Richtung: Rohes Futter soll gefährlich sein. Tausende von Hundehaltern berichten aber genau das Gegenteil.

Sie stellen ihre Hunde auf BARF um und auf einmal verschwinden viele Gesundheitsprobleme und selbst wenn gar keine bestanden, macht der Hund gesünderen Eindruck: glänzendes Fell, weniger Hundegeruch, saubere Zähne & Ohren. Natürlich ist eine artgerechte Ernährung kein Allheilmittel, aber wenn die Tierhalterberichte flächendeckend so stark positiv sind, wie kann es dann sein, dass die Forschung andere Ergebnisse hervorbringt?

Damit die positiven Geschichten rund um BARF endlich mehr werden als eine große Anzahl von Anekdoten, hat sich ein kleines Forscherteam aus Finnland vorgenommen, unabhängig zu forschen und zu beweisen, was wir Tierhalter schon längst vermuten: Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf die Gesundheit unserer Hunde und BARF ist ein positiver Faktor dabei.

Nun ist Forschung aber recht kostenintensiv und selbstverständlich haben die großen Futtermittelkonzerne überhaupt gar kein Interesse daran, eine Forschung zu finanzieren, die belegt, dass BARF dem Industriefutter überlegen ist. Also sind wir gefragt! Lasst uns per Crowdfunding Geld für die wenigen Wissenschaftler sammeln, die davon überzeugt sind, dass sich BARF positiv auf unsere Tiere auswirkt.

Jeder kann einen Beitrag leisten. Jeder Euro zählt! Und für wen auch das nicht finanzierbar ist, der kann die Aktion gern teilen und somit für eine Verbreitung sorgen.

JETZT BARF-Forschung UNTERSTÜTZEN
(Auf der Seite nach unten scrollen für den deutschen Text)

Auf der Seite findet Ihr sämtliche Details zum Crowdfunding-Projekt von Prof. Dr. Anna Hielm-Björkman. Ich durfte sie übrigens persönlich kennen lernen und mich mit ihr stundenlang über für gebarfte Hunde unpassende NRC-Bedarfswerte und die Vorteilhaftigkeit von Frischfütterung austauschen. Ihr eigener Hund Lyra wird natürlich gebarft. Keine Frage! In den kommenden Tagen werde ich ein Interview mit ihr veröffentlichen.



Kommentare:

Sasa hat gesagt…

Eine tolle Idee...und schon habe ich mich auf den Weg gemacht, um einen kleinen Teil zu spenden. Ich komme dann auf eine Seite mit dem Button "Unterstützen"...darauf geklickt, könnte da jetzt voraussichtlich einen Betrag eingeben und dann? Für mich persönlich nicht nachvollziehbar, wie mein Betrag dort ankommen soll. Da bin ich immer mehr als vorsichtig oder übersehe ich jetzt irgendetwas?

Peter Lustig hat gesagt…

Sollte Forschung nicht Zitat "objektiv" sein? Warum sollte man dann Pro-BARF Forschung unterstützten? Forschung sollte Ergebnisoffen sein. Aber Pro-BARF ist das gleiche wie Pro-Fertigfutter nur in grün. Nur weil BARF besser sein soll heißt es nicht das es wirklich besser ist - erst wenn die Ergebnisse reproduzierbar sind und unabhängig überprüft worden kann man davon aus gehen.

Es wäre besser eine unabhängige Foschung zu fördern.

Nadine Wolf hat gesagt…

@Sasa, wenn Du auf "unterstützen" klickst, kannst Du danach einen Betrag eingeben, z. B. 5 Euro, und dann hast Du die Möglichkeit, mit PayPal oder Kreditkarte zu zahlen. Dort musst Du dann noch einmal bestätigen und dann wirst Du erst zu PayPal weitergeleitet, gibst dort ganz normal Deine Daten ein usw. Ich hab das auch gemacht. Es war kein Problem, die Verbindung war auch verschlüsselt.

@Peter Lustig, ich bin mir sicher, dass Prof. Dr. Anna Hielm-Björkman objektiv forscht und wissenschaftlich vorgeht. Der Vorteil am Crowdfunding ist, dass sie keinem speziellen Geldgeber Rechenschaft schuldig ist. Das ist bei anderen Projekten, die z. B. von großen Futtermittelherstellern finanziert werden, vielleicht nicht der Fall. Wie Du in der Projektbeschreibung sehen kannst, werden die Studien natürlich in Peer-Review-Fachmagazinen veröffentlicht. Das verleiht der ganzen Sache ein gewisse Objektivität. Schau Dir die Projekte einfach an, die sie gerade durchführt. Das sind ja alles Doppelblindstudien.

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