Glibber im Napf: Wieso Innereien so wichtig sind


Immer wieder findet man im Internet so genannte „BARF-Pläne“, in denen gar keine oder fast keine Innereien vorkommen. Manche Hundehalter ekeln sich auch vor den Innereien, weil sie besonders glibberig und geruchsintensiv sind oder halten sie fälschlicherweise für „minderwertig“, weswegen sie darauf verzichten. Und dass, obwohl Innereien definitiv zu den Vitamin- und Mineralstoffbomben gehören, ohne die ein sinnvolles Frischfütterungskonzept nicht auskommt.

Ein BARF-Plan enthält daher stets Innereien und zwar beträgt der Anteil ca. 15 % der tierischen Komponenten. Das hat auch einen Grund, denn im fiktiven Beutetier eines Hundes würde Innereien auch ungefähr in dieser Konzentration zu finden sein. Es gibt einfach kein Beutetier, welches gar keine Innereien liefert. Auch die wilden Verwandten unserer Hunde, die Wölfe, wissen Innereien sehr zu schätzen und fressen diese für gewöhnlich zuerst, wenn sie Beute erlegen[1].

Welche Innereien sind besonders wichtig?

Um herauszufinden, welche Innereien besonders relevant sind, muss man nur Nährstoffverteilung der wichtigsten Innereien mit normalem Muskelfleisch vergleichen. Es sind jeweils die Werte blau hervorgehoben, die sich besonders von normalem Fleisch unterscheiden, weil sie deutlich höher sind.

 
Nährstoff ME Rinderleber Rindermilz Rinderniere Rinderherz Rinderlunge Rindfleisch
g 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
Mineralstoffe
Calcium mg 7,0 13,0 10,0 5,0 9,0 4,0
Phosphor mg 360,0 320,0 220,0 210,0 165,0 194,0
Magnesium mg 21,0 25,0 29,0 25,0 18,0 21,0
Natrium mg 80,0 95,0 210,0 110,0 145,0 57,0
Kalium mg 220,0 450,0 310,0 290,0 160,0 370,0
Eisen mg 22,0 44,0 8,0 5,1 6,2 1,9
Kupfer mg 3,0 0,4 0,4 0,4 0,2 0,1
Zink mg 4,0 3,9 1,9 2,0 1,6 4,2
Mangan mg 0,2 0,1 0,1 0,1 0,0 0,0
Iod µg 6,0 14,0 2,0 7,0 0,0 3,0
Selen µg 21,0 0,0 112,0 15,0 0,0 5,0
Vitamine
Vitamin A µg 15.300,0 90,0 330,0 0-10,0 50,0 20,1
Vitamin D µg 0,9 0,0 0,0 1,0 0,0 0,0
Vitamin E mg 0,4 1,0 0,2 1,4 0,0 0,5
Vitamin K µg 74,5 0,0 0,0 0,0 0,0 12,5
Vitamin B1 mg 0,2 0,1 0,3 0,5 0,1 0,2
Vitamin B2 mg 3,2 0,3 2,1 1,0 0,3 0,3
Vitamin B6 mg 0,7 0,1 0,3 0,2 0,0 0,4
Vitamin B12 µg 100,0 3,8 37,0 7,8 3,3 5,0
Pantothensäure mg 9,3 1,2 4,1 2,0 1,3 0,6
Nikotinsäure mg 13,0 4,9 5,8 8,0 4,0 7,5
Biotin µg 96,0 5,7 92,0 8,1 5,9 3,0
Folsäure µg 592,0 0,0 170,0 4,0 0,0 3,0

(Quelle: Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 252 ff., kursiv geschriebene Werte: Simon, S. (2009): BARF- Biologisch Artgerechtes Rohes Futter, S. 70 ff.)

Wie man gut erkennen kann, liefern die verschiedenen Innereien insbesondere Natrium, Kalium, Eisen, Kupfer, Mangan, Jod, Selen, sowie die Vitamine A, D, K, B2, B12, B5 (Pantothensäure), B3 (Nikotinsäure) sowie B7 (Biotin) und B 9 (Folsäure) in viel höherer Konzentration als normales Muskelfleisch. Man kann auch gut erkennen, dass die Innereien jeweils unterschiedliche „Stärken“ haben, weswegen es z. B. nicht ausreicht, nur Leber oder nur Niere zu füttern.

Außerdem wird aus der Grafik ersichtlich, dass Innereien wie Herz oder Lunge nicht ganz so wertvolle Nährstofflieferanten sind wie bspw. Leber, Niere und Milz. Dies spielt insbesondere dann eine Rolle, wenn man s. g. Fertig-BARF (mehr dazu...) füttert oder auf Innereien-Mixe zurückgreift. Diese enthalten oftmals nur Lunge und Herz, was jedoch nicht ausreicht, weil diese Innereien eben nicht so nährstoffreich sind wie andere. Lunge spielt übrigens für Katzen eine etwas größere Rolle, denn sie ist sehr taurinhaltig (mehr als Herz). Für die meisten Hunde ist Taurin jedoch keine essenzielle Aminosäure, weswegen man lieber die nährstoffreicheren inneren Organe füttern sollte.

Auffällig ist, dass insbesondere Herz sich bezüglich des Nährstoffgehaltes nicht wirklich von normalem Muskelfleisch unterscheidet. Das liegt natürlich daran, dass das Herz ein Muskel ist, auch wenn die Fasern sich von jenem anderer Muskeln unterscheiden. Daher wird Herz meist auch dem Muskelfleisch zugeordnet, auch wenn es natürlich in erster Linie ein inneres Organ ist. Gemäß dem Beutetierprinzip sollte man Herz aber auch nicht in Massen füttern, denn ein Beutetier besteht nur zu 0,5-1 % aus Herz. Es kann jedoch trotzdem regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Sollte eben nur nicht nährstoffreichere Innereien wie Leber, Niere und Milz aus dem Futterplan verdrängen. Demnach sollten Mixe, die zu 1/3 aus Herz bestehen, eher nicht eingesetzt werden.

Aber Innereien sind doch Entgiftungsorgane. Ist das nicht schädlich?

Natürlich ist es so, dass bestimmte innere Organe im Körper nun einmal die Aufgabe haben, Stoffwechselendprodukte abzubauen oder auszuscheiden. Das heißt jedoch nicht unbedingt, dass diese Stoffe dann in diesen Organen angereichert werden, denn Ziel ist es ja, Substanzen wie Harnstoff usw. eben über diese Organe auszuscheiden.

Problematisch sind eher im Schlachttier eingelagerte Stoffe die auf unnatürliche Weise in das Schlachttier geraten. Dazu zählen Medikamenten (z. B.  Antibiotika), Umweltgifte (z. B. Dioxine) oder Schwermetalle (wie z. B. Quecksilber). Diese Toxine lagern sich aber nicht nur in den inneren Organen oder im Muskelfleisch ab, sondern vor allem im Fettgewebe. Demzufolge schützt der Verzicht auf Innereien nicht unbedingt davor. Hier sollte lieber versucht werden, auf Fleisch aus artgerechter Haltung oder vertrauenswürdigen Quellen zurückzugreifen.

Wie viele Innereien sollte man füttern?

Man sollte nicht zu wenige Innereien füttern. Sie sollten ca. 15 % des tierischen Anteils der Nahrung ausmachen, eben weil sie auch ungefähr in dieser Größenordnung im Beutetier vorkommen. Betrachtet man die wissenschaftlichen Bedarfswerte (die jedoch bekanntermaßen auf gebarfte Hunde nicht zutreffen müssen), so fehlen bereits ab einem Anteil von 10 % bestimmte Nährstoffe, die man dann substituieren müsste.

Aber auch nach oben hin sind Grenzen gesetzt. Nicht unbedingt, weil man dem Hund sonst zu viele Nährstoffe zuführen würde (z. B. müsste man einem Hund schon ca. 590 g Leber pro kg Körpermasse am Tag geben, um ihn mit Vitamin A zu vergiften – und so viel kann gar kein Hund fressen), aber viele Hunde bekommen von Innereien weichen Kot oder sogar Durchfall. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, sich ungefähr an die 15 % zu halten.

Mein Hund frisst keine Innereien

Besonders in der Umstellungsphase tun sich einige Hunde schwer damit, Innereien zu fressen. Denn sie sind „glibberig“ und riechen derart anders als normales Fleisch, dass sogar unsere Menschennase es wahrnehmen kann. In dem Fall kann man entweder versuchen, die Innereien zu überbrühen oder kurz in Butter anzubraten (das ist für manch einen Besitzer durchaus eine olfaktorische Herausforderung) oder man kauft Innereien gewolft und mischt sie mit in das normale Futter. Anfangs sollte man nur kleine Mengen untermischen und dann versuchen, den Anteil zu erhöhen. Es gibt viele Hunde, die später Innereien ganz problemlos fressen, ohne dass man sie braten oder ihnen „unterjubeln“ muss.

Wie kann man Innereien ersetzen?

Wenn der Hund aber gar nicht dazu zu bewegen ist, Innereien zu fressen, dann muss man bestimmte Nährstoffe eben mit anderen Zutaten substituieren. Bei einigen Zutaten ist das auch gar nicht nötig, weil sie vollkommen bedarfsdeckend über normales Muskelfleisch und Knochen zugeführt werden. Bei einigen Nährstoffen sollte man jedoch etwas nachhelfen, wenn der Hund gar keine Innereien bekommt. Eine Vitamin- oder Mineralstoffmischung ist dazu nicht unbedingt nötig, zumal diese Mischungen meist synthetische Vitamine enthalten, die nicht immer ohne Nachteile sind.

An erster Stelle stehen die Vitamine A und D, die im normalen Fleisch in eher geringen Gehalten vorkommen. Diese beiden Vitamine kann man recht gut mit Lebertran zuführen. Aber aufgepasst, Lebertran sollte nicht zu hoch dosiert werden, denn die Vitamine A und D sind nicht wasserlöslich und ein Überschuss wird vom Körper nicht „einfach so“ wieder ausgeschieden. Außerdem sollte man darauf achten, möglichst schadstoffarmen (schadstofffrei gibt es heutzutage nicht mehr...) Lebertran zu kaufen. Die Hersteller veröffentlichen meist toxikologische Gutachten zu diesen Produkten.

Ein Spurenelement, was ebenfalls fehlt, wenn der Hund keine Innereien fressen will, ist Selen. Es kommt insbesondere in Nieren vor. Wenn der Hund die partout nicht will, dann kann man sich mit Paranüssen oder Kokosnussraspeln ein wenig behelfen. Kokosraspeln haben zudem noch den Vorteil, anthelminthisch also wurmwidrig zu wirken [2].


Auch Jod kommt in normalem Muskelfleisch nicht in ausreichender Menge vor. Das kann man z. B. über Meeresalgen abdecken. Das Spurenelement Kupfer kommt ohne Innereien auch etwas zu kurz und kann z. B. mit Lammkeulenfleisch oder auch Bierhefe zugeführt werden.


Bierhefe liefert auch viele B-Vitamine darunter B5 und B7 (Biotin) und B9 (Folsäure), die fehlen, wenn man keine Innereien füttert. Biotin und Folsäure kann man zusätzlich auch noch über Eigelb zuführen. In diesem Fall ist es dann wirklich wichtig, nur das Eigelb zu füttern, da das Eiweiß einen Stoff namens Avidin enthält, welcher Biotin zerstört. Das Eiweiß muss man allerdings nicht wegwerfen. Man kann es braten und dann dennoch verfüttern, denn Avidin zerfällt bei Hitze.

Wenn man sich unsicher ist, wie man die Innereien nun genau ersetzt, sollte man lieber eine Futterplanberatung beauftragen, um dem Risiko einer Mangelversorgung aus dem Weg zu gehen.

Fazit

Innereien stellen eine wichtige Quelle für Vitamine und Mineralstoffe dar und sollten daher ungefähr 15 % des Anteils tierischer Komponenten in einer BARF-Ration ausmachen, auch wenn der Besitzer diese Zutaten vielleicht eklig findet. Einige Hunde mögen Innereien allerdings auch nicht so wirklich, weshalb man erst versuchen sollte, sie dem Hund durch Überbrühen oder Anbraten doch schmackhaft zu machen, oder sie durch die Ergänzung der Ration mit bestimmtem Futtermitteln zu ersetzen. Auf keinen Fall sollte man Innereien arglos aus dem Futterplan streichen.

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_________________________

[1] Mesh, D. at al. (2003): Wolves. Behaviour, Ecology, and Conservation, S. 123.
[2] Straßen, B. (2007): Cocos nucifera: Untersuchungen zur Wirkung von Extrakten auf Parasiten , S. 52.

Kommentare

  1. Wie immer informativ, verständlich und aufschlußreich.
    Ich freue mich schon immer darauf,
    hier neue Beiträge zu lesen.

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  2. Hallo und vielen Dank für den wertvollen Artikel. Ich koche immer für meinen Hund, aber mir war nicht klar wie wichtig Innereien sind. Wären Hühnerinnereien denn auch ok? Vielen Dank und kennst Du das neue Blogger-System qwer.com ? Sag mir gerne auch per email was Du davon hältst. Alles Gute und freue mich auf Antwort

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  3. Ich besitze einen 7 jährigen Dalmatiner. Diese Rasse soll ja wegen des Puringehaltes verschiedene Futterkomponenten nicht bekommen. Auch Innereien nicht. Wie sehen Sie das?

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  5. Nüsse sind giftig, also auch Paranüsse.

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  6. "Nüsse sind giftig" - Aha. Für wen? In welcher Menge? Quelle?

    Richtig ist, dass einige Nüsse bzw. nussähnliche Samen für Hunde in bestimmten (teilweise jedoch geringen) Mengen giftig sind. Dazu zählen: Macadamia-Nüsse, Bittermandeln und Muskatnuss. Die enthalten cyanogene Glykoside und sind daher giftig für Hunde.

    Paranüsse sind nicht giftig für Hunde.

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  7. Wie sieht es denn bei Dosenfutter aus ? Da sind ja auch Innereien enthalten.
    Welcher Händler oder Lieferant garantiert einem schon, dass sein Schlachtvieh schwermetallfreie/antiobiotikafreie Nahrung zu sich genommen hat. Das gibt es nicht mehr heutzutage. Was für Tiere gilt, gilt natürlich auch für Menschen.

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  8. Ich finde deinen Blog super. Er war der Grund, weshalb ich mich ans Barfen getraut habe. Jetzt steh ich aber vor einem kleinen Problem, was das berechnen, der Futtermenge für die Leber anbelangt. Mein Hund ist im Wachstum (7 Monate) und wiegt 6,5 Kilo bei einem geschätzten Endgewicht von 10kg. Der Barfrechner sagt bei einer Futtermenge von 6% soll ich mind. 110 g Leber pro Woche füttern? Das wären ja dann über 15300 mikrogramm Vit. A. Wenn ich seinen Wochenbedarf von Vit. A laut Swanie Simon ausrechne (50 mikrogramm * 6,5^0,75*7) sollten es eig nur um die 1500 mikrogramm sein. Könnt ihr mir vielleicht bei dieser Sache helfen?

    Die leidige Vit. A Frage eben :(

    Vielen Dank schon einemal! und mach weiter so?

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  9. Hallo Lisa,

    man muss ganz klar zwischen Erhaltungsbedarf und dem unterscheiden, was zu viel wäre. Für einen 6,5 kg schweren Hund liegt der SICHERE Maximalbedarf bei 8.500 mg Vitamin A pro Tag. Du könntest also TÄGLICH 170 g Rinderleber geben und wärst noch immer auf der sicheren Seite. Es ist nicht so tragisch, wenn man nicht genau am Bedarf füttert, sondern darüber liegt - solange man die Maximalwerte nicht überschreitet. Und davon bist Du mit 110 g Leber PRO WOCHE weit entfernt. Nur ruhig Blut... Es ist recht schwer, einen Hund mit Vitamin A zu vergiften. Du müsstest Deinem Hund ca. 3,8 kg (!) Leber auf einmal geben, um ihm zu schaden. Das ist eine Menge, die kein Hund fressen würde oder könnte. Vergiss nicht, ein Beutetier besteht zu 3-4 % aus Leber. Das entspricht ungefähr dem Anteil, den Du laut Rechner füttern solltest und Beutefresser sind in der Lage, mit dieser Menge spielend umzugehen, da es für sie natürlich ist.

    Liebe Grüße
    Nadine

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  10. Vielen, vielen Dank, Nadine! Deine Worte beruhigen und ermutigen mich sehr :)

    Liebe Grüße
    Lisa und Hannibal ;)

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  11. Hallo Nadine,
    wir sind gerade in der Umstellungsphase auf Barf mit unserem RR-Buben Kenai. Haben dein Buch gelesen und auch die Excel-Tabelle. Allerdings haben wir ein Problem mit den Innereien. Wir haben hier mit 50 g Hühnerleber begonnen, haben diese unters Gemüse gemixt, weil wir sie ihm unterjubeln müssen..einfach so frisst er sie nicht :-). Vorgestern ging das wunderbar, heute das selbe nur dieses Mal im Pansen untergemischt (Pansen verträgt er super) und sobald er alles gefuttert hatte, hat er erbrochen. Ich muss dazu sagen, dass er Geflügelfleisch gar nicht verträgt, also in rohem Zustand, da erbricht er auch bzw. will es roh ersrät gar nicht fressen. Warum vorgestern die Leber aber drin geblieben ist, wundert mich. Ich sollte ja schon mal langsam die Innereien erhöhen wegen der Mangelversorgung oder? Wir stellen jetzt schon fast 3 Wochen um. Lebertran,,Meeresalgen, Eigelb und Nussmix und Öl bekommt er natürlich. Wäre schön wenn ich ein Feedback bekomme :-). Lieben Gruss Sarah

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  12. Hallo, ich habe eine Frage, wenn ich die Innereien nicht roh füttern kann, da mein Hund rohes nicht verträgt, wie berechne ich den Lebertran, den ich als Ersatz dafür geben wollte? Sie wiegt 55kg und soll Vollfleischdosen bekommen. Gemüse, Obt, Milchprodukte, etc. noch extra dazu.
    Danke für eine Antwort

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  13. Hallo Nadine,
    weil mein Hund von zu viel Leber Durchfall bekommt, habe ich versucht heraus zu finden, bei welcher Menge der Bedarf noch gedeckt wäre. Laut deinem Rechner sind für meinen Hund Innereien inkl. min. 150 Gramm Leber pro Woche angemessen. Bezogen auf Vitamin A erhalten diese 150 Gramm ca. 22950 µg. Laut NRC hat mein Hund einen Bedarf von ca. 3555 µg Vitamin A pro Woche, welche bereits in gerundet 25 Gramm Leber enthalten sind. Ist mir da ein Fehler unterlaufen? Oder würde es tatsächlich reichen, wenn ich meinem Hund die 25 Gramm pro Woche gebe? Dann gäbe es auch keinen Durchfall und ich müsste die Vitamine nicht anders zuführen. Kannst du mir kurz auf die Sprünge helfen?
    Liebste Grüße,
    Monia

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  14. Jetzt bleibt nur noch die Frage, wie teilt man diese 15% richtig auf? Ich füttere immer Leber, Niere und Milz. Herz und Mägen zähle ich zu Muskelfleisch und deswegen zähle ich die extra. Leber, Niere und Milz habe ich zu 3 gleich großen Teilen aufgeteilt aber ist das in Ordnung so oder braucht ein Hund von dem einen etwas mehr und von dem anderen etwas weniger??
    LG

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  15. Jetzt bleibt nur noch die Frage, wie teilt man diese 15% richtig auf? Ich füttere immer Leber, Niere und Milz. Herz und Mägen zähle ich zu Muskelfleisch und deswegen zähle ich die extra. Leber, Niere und Milz habe ich zu 3 gleich großen Teilen aufgeteilt aber ist das in Ordnung so oder braucht ein Hund von dem einen etwas mehr und von dem anderen etwas weniger??
    LG

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  16. Hallo Monia,

    bei der Leberfütterung geht es nicht nur um das Vitamin A, sondern vor allem um die B-Vitamine und auch einige Mineralien. Wenn Du nur 25 g pro Woche gibst, ist zwar der Vitamin-A-Bedarf gedeckt, aber es fehlt an allen anderen Ecken. Die Frage ist eher, warum Dein Hund Durchfall bekommt. Hast Du mal versucht, eine andere Sorte zu füttern? Also nicht Rind, sondern Lamm oder Huhn etc.? Ist es wirklich Durchfall (mehrmaliger Absatz wässrigen Kots)? Ich hab grad erst einen Artikel über Hundekot veröffentlicht. Schau Dir den doch mal an.

    LG, Nadine

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  17. Hallo Beatrice,

    1/3 Leber, der Rest zu etwa gleichen Teilen. So wie Du das machst, ist es super.

    LG, Nadine

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  18. Hallo Nadine,
    wir sind gerade in der Barfumstellung, und haben Deinen Blog und Dein Buch verschlungen. Jedoch verstehe ich eine Sache nicht richtig bei der Blutfütterung: Man füttert 50ml Blut auf 1 KG Futter. Sprich, in der Wochenration gibt es 1 KG Futter, also kann ich 50 ml Blut füttern in der Woche. Gebe ich die dann auf einmal? Ich seh den Wald vor lauter Bäumen gerade nicht :D
    Liebe Grüße, Sina

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  19. Hi Sina,

    ich würde es ein bisschen verteilen. Meistens gibt es doch Blut in so kleinen eiswürfelgroßen Blistern. Davon kannst Du dann einfach ein paar pro Woche geben.

    LG, Nadine

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  20. Hallo Nadine, vielen Dank für die Antwort :-) Ja genau so Blut habe ich. Dann werde ich das so machen.

    Liebe Grüße, Sina

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  21. Wie immer sehr informativ...!
    Bei 40KG bekommt unser die 15% Innereien, die wiederum zu jeweils 30% Leber 17,5% Herz, Niere, Lunge und Milz aufgeteilt sind. In letzter Zeit gab es aber Häufig Durchfall, grade an den Tagen wo es Innereien gab. Ich möchte jedoch nicht darauf verzichten, wie kann man das evtl. besser aufteilen?

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